Weltrekorde in der Leichtathletik – die ältesten, außergewöhnlichsten und (scheinbar) unbesiegbaren Bestmarken

Die Leichtathletik gilt als „Königin der Sportarten“ – hier werden seit Jahrzehnten immer neue Weltrekorde gebrochen. Doch hinter jeder Zahl, jedem Meter und jeder Sekunde steckt nicht nur ein Ergebnis, sondern eine Geschichte voller Disziplin, harter Arbeit und unbändigem Willen. Manche Weltrekorde bestehen seit Jahrzehnten, andere fielen nach Jahren in spektakulären Momenten, und einige scheinen bis heute schlicht jenseits menschlicher Möglichkeiten zu liegen.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf faszinierende Weltrekorde der Leichtathletik, die Geschichte geschrieben haben. Freue dich auf spannende Fakten, die selbst eingefleischte Fans überraschen werden.

Die ältesten Weltrekorde in der Leichtathletik

Auch wenn Athletinnen und Athleten die Grenzen des Möglichen Jahr für Jahr verschieben, gibt es Bestmarken, die seit Jahrzehnten unangetastet bleiben. Ein legendäres Beispiel ist der 800-Meter-Rekord der Tschechin Jarmila Kratochvílová aus dem Jahr 1983 (1:53,28 Min.) – bis heute ungebrochen.

Ähnlich ikonisch ist der 400-Meter-Rekord der DDR-Sprinterin Marita Koch, die 1985 in Canberra 47,60 Sekunden lief. Oder der Wurf von Jurij Sedych (UdSSR), der 1986 in Stuttgart den Hammer unglaubliche 86,74 Meter weit schleuderte – ein Rekord, der seit fast vier Jahrzehnten Bestand hat.

Weltrekorde, die nach vielen Jahren gefallen sind

Nichts elektrisiert Leichtathletik-Fans mehr, als wenn scheinbar „ewige“ Rekorde doch gebrochen werden. Legendär ist der Weitsprung von Bob Beamon (8,90 m, Mexiko-Stadt 1968), der 23 Jahre lang Bestand hatte, bis ihn Mike Powell 1991 in Tokio mit 8,95 m übertraf.

Auch im Diskuswurf schrieb sich 2025 der Litauer Mykolas Alekna in die Geschichtsbücher ein: Mit 75,56 m verbesserte er die 39 Jahre alte Bestmarke von Jürgen Schult. Im Marathon lief 2023 der Kenianer Kelvin Kiptum in Chicago in 2:00:35 Stunden Weltrekord – 34 Sekunden schneller als die Legende Eliud Kipchoge.

Diese Geschichten zeigen: Geduld, Trainingstechnologie und innovative Ausrüstung (z. B. moderne Laufschuhe) können den Sport revolutionieren. Selbst Rekorde, die unerreichbar erscheinen, können irgendwann fallen – ein starker Antrieb für neue Generationen.

Mehrfach-Rekordhalter – Athleten, die immer wieder Geschichte schrieben

Einige Athleten sind wahre Barrierenbrecher, wie die Anzahl der von ihnen gewonnenen Medaillen beweist. Der „schnellste Mann der Welt“, Usain Bolt, verbesserte zwischen 2008 und 2009 mehrfach seine eigenen Weltrekorde und lief in Berlin die bis heute gültigen Bestmarken: 9,58 Sekunden über 100 m und 19,19 Sekunden über 200 m.

Auch Haile Gebrselassie und Eliud Kipchoge setzten immer wieder neue Maßstäbe auf den Langstrecken. Der Ugander Joshua Cheptegei, Doppel-Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordhalter, reiht sich ebenfalls in diese Elite ein.

Bei den Frauen sind es Legenden wie Florence Griffith-Joyner („Flo-Jo“), die 1988 Weltrekorde über 100 m (10,49 s) und 200 m (21,34 s) lief – beide bis heute ungebrochen. Anita Włodarczyk hat wiederholt den Weltrekord im Hammerwerfen gebrochen und zahlreiche Leichtathletik-medaillen gewonnen, darunter drei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen. Und Jelena Isinbajewa, die „Zarin des Stabhochsprungs“, erhöhte zwischen 2003 und 2009 unglaubliche 28 Mal den Weltrekord.

Rekorde, die (noch) unantastbar wirken

Es gibt Bestmarken, die fast übermenschlich erscheinen:

  • Mike Powells Weitsprung von 8,95 m (1991, Tokio)
  • Javier Sotomayors Hochsprung von 2,45 m (1993, Salamanca)
  • Jan Železnýs Speerwurf von 98,48 m (1996, Jena)

Ob jemals ein Athlet diese Marken übertrifft, ist fraglich. Manche Rekorde sind von Doping-Debatten überschattet, doch sie bleiben Motivation und Inspiration für kommende Generationen

Alle Weltrekorde werden heute streng von World Athletics überprüft und erst nach Anti-Doping-Kontrollen offiziell anerkannt. So gilt jede Bestmarke als Beweis außergewöhnlicher Leistung.

Fazit

Die Liste der Weltrekorde in der Leichtathletik erzählt von der unendlichen Suche nach menschlichen Grenzen. Ob „ewige“ Rekorde oder historische Durchbrüche nach Jahrzehnten – sie zeigen, dass Sport mehr ist als nur Wettbewerb: Er ist ständige Evolution.

Diese Athleten beweisen, dass Größe nicht allein Talent erfordert, sondern auch unerschütterliche Entschlossenheit. Jeder Weltrekord ist ein Symbol für menschliche Ausdauer und Inspiration für die Zukunft.

FAQ – Häufige Fragen zu Leichtathletik-Weltrekorden

1. Welches ist der älteste noch bestehende Weltrekord in der Leichtathletik?
Der 800-Meter-Rekord von Jarmila Kratochvílová (1:53,28 Min.) aus dem Jahr 1983.

2. Wer bestätigt Weltrekorde in der Leichtathletik?
Alle Weltrekorde werden von der internationalen Leichtathletik-Föderation World Athletics geprüft und offiziell anerkannt.

3. Wer stellte 2025 den Weltrekord im Diskuswurf auf?
Der Litauer Mykolas Alekna warf 75,56 m und brach damit den Rekord von Jürgen Schult aus dem Jahr 1986.

4. Wer hält den aktuellen Weltrekord im Marathon der Männer?
Im Jahr 2023 lief Kelvin Kiptum in Chicago 2:00:35 Stunden – neuer Weltrekord.

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