Padel: Der neue König der Courts? Entdecke, warum alle spielen wollen

Hast du schon von einer Sportart gehört, die die Dynamik des Tennis mit Elementen des Squash kombiniert und dabei selbst für Anfänger leicht zu erlernen ist? Padel ist eine Disziplin, die die Herzen von Sportbegeisterten weltweit im Sturm erobert – auch in Deutschland.

Wenn du ein neues Hobby suchst, das Adrenalin, Kondition und gemeinsame Zeit mit Freunden bietet, könnte Padel die perfekte Wahl sein. In diesem Artikel stellen wir die Geschichte dieser Sportart vor, erklären die Spielregeln und zeigen die Ähnlichkeiten und Unterschiede zum Tennis auf.

Woher stammt Padel? Die Geschichte der Sportart

Die Geschichte des Padel reicht zurück in die 1960er Jahre ins malerische Acapulco in Mexiko. Erfinder war Enrique Corcuera, der auf seinem Hof einen Squashplatz modifizierte und Elemente des Tennis hinzufügte. Ziel war es, ein Spiel zu schaffen, das er gemeinsam mit Familie und Freunden genießen konnte, ohne viel Platz zu benötigen.

Im Laufe der Zeit verbreitete sich Padel von Mexiko nach Spanien und Argentinien, wo es zu einem nationalen Hit wurde. Dort fanden auch die ersten Padel-Weltmeisterschaften (Padel Tennis World Championship) statt. Heute gewinnt Padel in Europa, Südamerika und dem Nahen Osten immer mehr Fans.

Auch in Schweden, Italien und Frankreich ist Padel auf dem Vormarsch. In diesen Ländern gibt es Tausende von Plätzen, und die Sportart ist Teil der Kultur – von Amateurspielen bis hin zu professionellen Ligen mit prestigeträchtigen Turnieren, in denen Spieler Sporttrophäen gewinnen. Laut der Internationalen Padel-Föderation (FIP) gibt es weltweit über 30.000 Padel-Courts, und die Zahl der Spieler wächst jährlich um 20–30 %.

Padel vs. Tennis – Ähnlichkeiten und Unterschiede

Padel und Tennis sind Verwandte in der Familie der Rückschlagsportarten. Beide Sportarten nutzen Schläger und Bälle, und das Ziel ist, den Ball so auf die Seite des Gegners zu spielen, dass dieser ihn nicht zurückschlagen kann.

Wichtige Unterschiede:

  • Court: Ein Padel-Court ist deutlich kleiner (20×10 m) und von Wänden umgeben, von denen der Ball abprallen kann – ähnlich wie beim Squash. Ein Tennisplatz ist größer (23,77×8,23 m für Einzel) und offen.
  • Schläger: Padel-Schläger sind solide, perforiert und ohne Saiten, leichter und einfacher zu handhaben.
  • Spielweise: Padel ist langsamer, aber taktischer durch die Wände; weniger Laufen, mehr strategische Kombinationen. Padel wird fast immer im Doppel gespielt, während Tennis sowohl im Einzel als auch Doppel möglich ist.
  • Aufschlag: Im Padel wird unterhalb der Taille auf den Boden aufgespielt, während Tennis den Aufschlag von oben kennt.

Ähnlichkeiten:

  • Das Punktesystem ist identisch: 15-30-40, Game, Satz, Match.
  • Beide Sportarten erfordern Koordination, Strategie und körperliche Fitness.
  • Die Bälle sind ähnlich, wobei Padel-Bälle kleiner, weniger druckvoll und langsamer sind, wodurch sie niedriger abprallen als Tennisbälle.

Die Regeln von Padel: Ein kurzer Leitfaden für Anfänger

Die Regeln von Padel sind einfach und leicht zu erlernen, weshalb die Sportart schnell bei Spielern jeden Alters und Fitnesslevels an Beliebtheit gewinnt.

Grundregeln:

  • Spielbeginn: Das Match beginnt mit einem Aufschlag hinter der Grundlinie, der ins gegenüberliegende Aufschlagfeld gespielt werden muss.
  • Teamaufstellung: Hauptsächlich Doppel (2 vs 2), Einzel möglich. Spieler stehen sich gegenüber am Netz.
  • Aufschlag: Der Aufschläger spielt den Ball unterhalb der Taille nach dem Aufprall auf den Boden. Der Ball muss ins diagonale Aufschlagfeld des Gegners. Ein zweiter Aufschlag ist nach Fehler erlaubt. Aufschlag darf das Netz nicht berühren.
  • Ballwechsel: Nach dem Aufschlag muss der Ball einmal auf dem Boden aufkommen. Er darf von den Seiten- oder Rückwänden abprallen. Volley-Schläge (ohne Bodenberührung) sind nach dem ersten Aufprall erlaubt.
  • Fehler: Ball außerhalb des Courts (ohne Wandkontakt), zwei Bodenkontakte, Berührung des Netzes → Punkt für den Gegner.
    Punktestand: Wie beim Tennis: 15, 30, 40, Game. Matches bestehen aus Sätzen, in der Regel zwei Gewinnsätze.

Diese Regeln machen Padel spannend und strategisch – eine Mischung aus Taktik und Reflexen. Anfänger sollten Tutorials anschauen oder einen Kurs im lokalen Club belegen.

Wachsende Beliebtheit von Padel in Deutschland

Noch vor wenigen Jahren war Padel in Deutschland selten, doch die Zahl der Courts wächst kontinuierlich. Man findet sie in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt oder Köln. Clubs wie PadelPoint oder Padel4All bieten Kurse, Events und Turniere mit der Möglichkeit, prestigeträchtige Tennisstatuetten und Tennis-Trophäen zu gewinnen. Für viele Spieler ist ein Padel-Pokal ein zusätzlicher Anreiz, der sportliche Leistungen und Leidenschaft für dieses dynamische Spiel symbolisiert.

Die Popularität wächst auch durch Social Media und Prominente. Immer mehr Influencer und bekannte Persönlichkeiten spielen Padel und teilen ihre Erfahrungen online, wodurch neue Spieler angezogen werden. Die leichte Verfügbarkeit der Ausrüstung, die relativ niedrigen Court-Mieten und das Spiel im Doppel machen Padel zu einer attraktiven Alternative zu Tennis oder Squash. Ideal für alle, die dynamische Bewegung ohne lange Trainingszeiten suchen.

Fazit: Padel ist ein Sport, den man kennen sollte!

Padel vereint Wettkampf, Spaß und Bewegung. Es verbessert Kondition, Koordination und Reflexe und ermöglicht gemeinsame Zeit mit Freunden. Dank einfacher Regeln, attraktiver Spielweise und Doppel-Form gewinnt Padel sowohl Amateure als auch Profis für sich. Wer ein neues Hobby sucht, wird beim Padel garantiert fündig.

Häufig gestellte Fragen zu Padel (FAQ)

Worin unterscheidet sich Padel von Tennis?
Padel wird auf einem kleineren, von Wänden umgebenen Court gespielt, wobei der Ball von den Wänden abprallen kann – im Gegensatz zum klassischen Tennis.

Wie wird Padel gespielt?
Padel ist ein Doppel-Racketsport, bei dem der Ball auf dem Court mit Wänden gespielt wird. Punkte werden wie beim Tennis erzielt, inklusive taktischer Wandabpraller.

Worin unterscheidet sich Padel von Pickleball?
Padel wird auf einem geschlossenen Court mit Glaswänden und Tennis-ähnlichen Bällen gespielt, Pickleball hingegen auf offenen Courts mit leichten, perforierten Bällen.

Was ist schwieriger – Tennis oder Padel?
Padel ist leichter zu erlernen als Tennis, dank kleinerer Courts, einfacher Regeln und handlicherer Schläger. Auf fortgeschrittenem Niveau sind beide Sportarten anspruchsvoll.

Ist Padel schwer zu lernen?
Nein – die einfachen Regeln und die Möglichkeit, den Ball von den Wänden abprallen zu lassen, machen Padel auch für Anfänger zugänglich.

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